Basisqualifikation für examinierte Pflegefachkräfte

Lernen Sie, Menschen mit Beatmung, Tracheostoma und komplexem Intensivpflegebedarf fachlich sicher, empathisch und verantwortungsvoll zu versorgen.


Außerklinische Intensivpflege verbindet hochspezialisierte Fachpflege mit anspruchsvoller Langzeitversorgung. Diese Weiterbildung vermittelt Grundlagen zu Beatmung, Tracheostomapflege, Monitoring, Notfallmanagement, pädiatrischer Intensivpflege und Kommunikation mit Angehörigen.

100 % 


- AZAV-zertifiziert & staatlich förderfähig — ohne Eigenkosten

Praxisorientiert lernen 


- mit realen Intensivpflege-, Beatmungs- und Notfallszenarien

Zertifikat inklusive 


- als Kompetenznachweis für Ihre berufliche Entwicklung

Kompetenzen aufbauen 


- für spezialisierte außerklinische Intensivpflege

Was außerklinische Intensivpflege wirklich braucht

Was oft wie Pflege zu Hause wirkt — und was außerklinische Intensivpflege wirklich ausmacht.

Außerklinische Intensivpflege ist keine normale häusliche Versorgung. Entscheidend sind Fachsicherheit, Gerätekompetenz, Notfallfähigkeit, Kommunikation und verlässliche Dokumentation.

Beatmung ist Technik — und Verantwortung.


Ein Gerät allein sichert keine Versorgung.

Pflegefachkräfte müssen Beatmung, Alarme, Monitoring und Veränderungen sicher einschätzen.

Tracheostomapflege ist Routine — und Risikomanagement.


Jeder Handgriff zählt.

Sekretmanagement, Hygiene und Komplikationserkennung müssen fachlich sicher sitzen.

Notfälle sind selten — und müssen jederzeit beherrschbar sein.


Außerklinische Situationen brauchen klare Handlungssicherheit.

Schnelles Erkennen, strukturiertes Handeln und saubere Übergabe sind entscheidend.

Langzeitversorgung ist Pflege — und Beziehung.



Intensivpflege findet oft im privaten Umfeld statt.

Kommunikation, Nähe, Distanz und Angehörigenarbeit gehören zur fachlichen Qualität.

Vier Hebel für fachliche Handlungssicherheit

Wo Intensivpflege sicher beherrscht wird, entsteht Vertrauen.

Einordnen

damit Versorgung rechtssicher verstanden wird.


IPReG, § 37c SGB V, Versorgungsformen, Qualitätsanforderungen und Rollen sicher erfassen.

Versorgen

damit Beatmung und Tracheostoma sicher begleitet werden.


Beatmungsformen, Weaning, Tracheostomapflege, Sekretmanagement und Hygiene fachgerecht anwenden.

Reagieren

damit Notfälle beherrschbar bleiben.


Monitoring, Alarme, respiratorische Krisen, Reanimation und technische Notfallsituationen einschätzen.

Begleiten

damit Langzeitversorgung menschlich tragfähig bleibt.


Patienten, Angehörige und Teams empathisch, professionell und belastbar unterstützen.

Für wen die Maßnahme gedacht ist

Für Pflegefachkräfte, die in der außerklinischen Intensivpflege sicher handeln möchten.

Die Maßnahme richtet sich ausschließlich an examinierte Pflegefachkräfte, die in die außerklinische Intensivpflege einsteigen, zurückkehren oder ihre Handlungssicherheit gezielt erweitern möchten.

Diese Maßnahme ist für Sie geeignet, wenn …


  • Sie examinierte Pflegefachkraft sind.
  • Sie in die außerklinische Intensivpflege wechseln möchten.
  • Sie bereits in der Intensivpflege tätig sind und eine Basisqualifikation benötigen.
  • Sie Beatmung, Tracheostomapflege und Notfallmanagement sicherer beherrschen möchten.
  • Sie in ambulanter Intensivpflege, 1:1-Versorgung oder Intensivpflege-WG arbeiten möchten.
  • Sie pädiatrische oder erwachsene Intensivpflege besser einordnen wollen.

Sie bringen mit


  • staatlich anerkannte Ausbildung als Pflegefachkraft
  • Deutschkenntnisse ab B1, idealerweise B2
  • grundlegende Lese-, Schreib- und Kommunikationsfähigkeit
  • Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit
  • Offenheit gegenüber digitalen Arbeitsmitteln
  • pflegepraktische Erfahrung von Vorteil

Das lernen Sie praktisch

Von Beatmungstherapie bis sicherem Notfallhandeln.

Sie lernen, außerklinische Intensivpflege fachlich sicherer einzuordnen, Beatmung und Tracheostoma professionell zu begleiten und in komplexen Versorgungssituationen verantwortungsvoll zu handeln.

Rahmenbedingungen verstehen



Sie ordnen IPReG, § 37c SGB V, Versorgungsformen, Qualitätsanforderungen und Dokumentationspflichten ein.

Beatmung sicher begleiten



Sie verstehen invasive und nichtinvasive Beatmungsformen, Geräte, Monitoring und Weaning-Konzepte.

Tracheostoma fachgerecht versorgen

Sie lernen Tracheostomapflege, Kanülenversorgung, Sekretmanagement, Absaugen und Komplikationserkennung.

Monitoring anwenden


Sie erfassen Vitalparameter, Sauerstoffsättigung, Beatmungswerte und relevante Veränderungen im Zustand.

Medikamente und Infusionen einordnen


Sie begleiten Medikamentengabe, Infusionstherapie, Ernährungssonden und Symptomkontrolle sicherer.

Notfälle erkennen


Sie reagieren auf respiratorische, kardiale, neurologische und technische Notfallsituationen strukturiert.

Pädiatrische Besonderheiten verstehen


Sie ordnen Beatmung, Entwicklung, Familie und Versorgung schwerkranker Kinder im häuslichen Umfeld ein.

Angehörige empathisch begleiten


Sie kommunizieren professionell in emotional belastenden Langzeit-, Palliativ- und Versorgungssituationen.

Methodik & Materialien

Lernen, was in der außerklinischen Intensivpflege Sicherheit gibt.

Sie arbeiten mit Fallbeispielen, Simulationen und intensivpflegerischen Übungssituationen. So wird Fachwissen direkt auf reale Versorgungssituationen übertragbar.

Wie wir lehren

Praxisnah, fachlich fundiert und fallorientiert.

  • fachliche Inputs und moderierte Lehrgespräche
  • Einzel- und Gruppenübungen
  • Fallbeispiele aus außerklinischer Intensivpflege
  • Simulation intensivpflegerischer Tätigkeiten
  • Notfall- und Reanimationsszenarien
  • Reflexions- und Transferphasen
  • digitale Übungselemente
  • begleitende Rückmeldungen

Was Sie an die Hand bekommen

Eine Werkzeugkiste für spezialisierte Intensivpflege.

  • Skripte, Arbeitsblätter und Checklisten
  • Notfallalgorithmen und Handlungsschemata
  • Fallbeispiele aus der außerklinischen Intensivpflege
  • Übungsmaterial zu Beatmung und Tracheostomapflege
  • Vorlagen für intensivpflegerische Dokumentation
  • Materialien zu Hygiene und Qualitätssicherung
  • Reflexionsmaterial für Angehörigenkommunikation
  • Vorbereitung auf Einsatz- und Bewerbungskontexte

Erfolgskontrolle & Qualität

Qualität zeigt sich in fachlicher Sicherheit.

„Gute außerklinische Intensivpflege verbindet technische Kompetenz, pflegerische Präzision und menschliche Stabilität.“

✔️ staatlich anerkannte Ausbildung als Pflegefachkraft


✔️ Deutsch ab B1, idealerweise B2


✔️ grundlegende Lese-, Schreib- und Kommunikationsfähigkeit


✔️ Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit



✔️ pflegepraktische Erfahrung von Vorteil

Förderung & Zugang

Zu 100 % gefördert. Ohne Eigenkosten für Sie.

100 % staatlich gefördert


  • Förderfähig über Bildungsgutschein nach § 81 SGB III sowie über AVGS.
  • Kein Eigenanteil — wir rechnen direkt mit Bundesagentur für Arbeit oder Jobcenter ab.

Eignungs­feststellung in 3 Schritten


  • Orientierendes Aufnahme- und Beratungsgespräch
  • Sichtung Ihrer Erfahrungen & Grund­kompetenzen
  • Klärung Ihrer Motivation und beruflichen Zielperspektive

Voraussetzungen


  • staatlich anerkannte Ausbildung als Pflegefachkraft
  • Deutsch ab B1, idealerweise B2
  • grundlegende Lese-, Schreib- und Kommunikationsfähigkeit
  • Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit
  • pflegepraktische Erfahrung von Vorteil

Häufige Fragen

Was Sie noch wissen sollten.

1. Wer kann an der Maßnahme teilnehmen?

Die Maßnahme richtet sich ausschließlich an examinierte Pflegefachkräfte. Eine staatlich anerkannte Pflegeausbildung ist zwingende Voraussetzung.


2. Ist die Maßnahme für Quereinsteiger ohne Pflegeausbildung geeignet?

Nein. Ohne anerkannte Pflegeausbildung ist die Teilnahme nicht passend. Für Quereinsteiger eignet sich eher ein Pflegebasiskurs oder eine Pflegehelfer-Qualifizierung.


3. Welche Inhalte zur Beatmung werden behandelt?

Sie lernen Grundlagen zu invasiver und nichtinvasiver Beatmung, Beatmungsgeräten, Monitoring, Sauerstoffsättigung, Blutgasen und Weaning-Konzepten.


4. Wird Tracheostomapflege praktisch behandelt?

Ja. Tracheostomapflege, Kanülenversorgung, Sekretmanagement, Absaugen, Hygiene und Komplikationserkennung sind zentrale Bestandteile.


5. Geht es auch um Notfallsituationen?

Ja. Sie beschäftigen sich mit respiratorischen, kardialen, neurologischen und technischen Notfällen sowie mit Reanimation und Zusammenarbeit mit Rettungsdienst und Ärzten.


6. Wird pädiatrische Intensivpflege berücksichtigt?

Ja. Ein eigenes Modul behandelt Besonderheiten bei Kindern, inklusive Beatmung, Sekretmanagement, familiärer Einbindung und Entwicklungsaspekten.


7. Welche beruflichen Perspektiven eröffnet die Maßnahme?

Sie unterstützt Einsätze in ambulanter Intensivpflege, Intensivpflege-WGs, häuslicher 1:1-Versorgung, pädiatrischer Intensivpflege und spezialisierten Versorgungsformen.


8. Was entsteht am Ende der Maßnahme?

Am Ende bearbeiten Sie komplexe Fallbeispiele, reflektieren Ihre Handlungssicherheit und bereiten den Transfer in konkrete Einsatz- und Bewerbungskontexte vor.

Bereit für mehr Sicherheit in der außerklinischen Intensivpflege?

Lassen Sie uns kostenfrei prüfen, ob die Maßnahme ´Basisqualifikation außerklinische Intensivpflege´zu Ihren Zielen passt — inklusive Förderung, Einstieg und Starttermin.

Weil Lernen der Anfang jeder Veränderung ist – und Anwendung der Weg zum Erfolg.

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