Was außerklinische Intensivpflege wirklich braucht
Was oft wie Pflege zu Hause wirkt — und was außerklinische Intensivpflege wirklich ausmacht.
Außerklinische Intensivpflege ist keine normale häusliche Versorgung. Entscheidend sind Fachsicherheit, Gerätekompetenz, Notfallfähigkeit, Kommunikation und verlässliche Dokumentation.
Notfälle sind selten — und müssen jederzeit beherrschbar sein.
Außerklinische Situationen brauchen klare Handlungssicherheit.
Schnelles Erkennen, strukturiertes Handeln und saubere Übergabe sind entscheidend.
Langzeitversorgung ist Pflege — und Beziehung.
Intensivpflege findet oft im privaten Umfeld statt.
Kommunikation, Nähe, Distanz und Angehörigenarbeit gehören zur fachlichen Qualität.
Vier Hebel für fachliche Handlungssicherheit
Wo Intensivpflege sicher beherrscht wird, entsteht Vertrauen.

damit Versorgung rechtssicher verstanden wird.
IPReG, § 37c SGB V, Versorgungsformen, Qualitätsanforderungen und Rollen sicher erfassen.

damit Beatmung und Tracheostoma sicher begleitet werden.
Beatmungsformen, Weaning, Tracheostomapflege, Sekretmanagement und Hygiene fachgerecht anwenden.

damit Notfälle beherrschbar bleiben.
Monitoring, Alarme, respiratorische Krisen, Reanimation und technische Notfallsituationen einschätzen.

damit Langzeitversorgung menschlich tragfähig bleibt.
Patienten, Angehörige und Teams empathisch, professionell und belastbar unterstützen.
Für wen die Maßnahme gedacht ist
Für Pflegefachkräfte, die in der außerklinischen Intensivpflege sicher handeln möchten.
Die Maßnahme richtet sich ausschließlich an examinierte Pflegefachkräfte, die in die außerklinische Intensivpflege einsteigen, zurückkehren oder ihre Handlungssicherheit gezielt erweitern möchten.
Das lernen Sie praktisch
Von Beatmungstherapie bis sicherem Notfallhandeln.
Sie lernen, außerklinische Intensivpflege fachlich sicherer einzuordnen, Beatmung und Tracheostoma professionell zu begleiten und in komplexen Versorgungssituationen verantwortungsvoll zu handeln.
Rahmenbedingungen verstehen
Sie ordnen IPReG, § 37c SGB V, Versorgungsformen, Qualitätsanforderungen und Dokumentationspflichten ein.
Beatmung sicher begleiten
Sie verstehen invasive und nichtinvasive Beatmungsformen, Geräte, Monitoring und Weaning-Konzepte.
Tracheostoma fachgerecht versorgen
Sie lernen Tracheostomapflege, Kanülenversorgung, Sekretmanagement, Absaugen und Komplikationserkennung.
Monitoring anwenden
Sie erfassen Vitalparameter, Sauerstoffsättigung, Beatmungswerte und relevante Veränderungen im Zustand.
Medikamente und Infusionen einordnen
Sie begleiten Medikamentengabe, Infusionstherapie, Ernährungssonden und Symptomkontrolle sicherer.
Notfälle erkennen
Sie reagieren auf respiratorische, kardiale, neurologische und technische Notfallsituationen strukturiert.
Pädiatrische Besonderheiten verstehen
Sie ordnen Beatmung, Entwicklung, Familie und Versorgung schwerkranker Kinder im häuslichen Umfeld ein.
Angehörige empathisch begleiten
Sie kommunizieren professionell in emotional belastenden Langzeit-, Palliativ- und Versorgungssituationen.
Methodik & Materialien
Lernen, was in der außerklinischen Intensivpflege Sicherheit gibt.
Sie arbeiten mit Fallbeispielen, Simulationen und intensivpflegerischen Übungssituationen. So wird Fachwissen direkt auf reale Versorgungssituationen übertragbar.
Wie wir lehren
Praxisnah, fachlich fundiert und fallorientiert.
Was Sie an die Hand bekommen
Eine Werkzeugkiste für spezialisierte Intensivpflege.
Erfolgskontrolle & Qualität
Qualität zeigt sich in fachlicher Sicherheit.
✔️ staatlich anerkannte Ausbildung als Pflegefachkraft
✔️ Deutsch ab B1, idealerweise B2
✔️ grundlegende Lese-, Schreib- und Kommunikationsfähigkeit
✔️ Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit
✔️ pflegepraktische Erfahrung von Vorteil
Förderung & Zugang
100 % staatlich gefördert
Eignungsfeststellung in 3 Schritten
Voraussetzungen
Häufige Fragen
1. Wer kann an der Maßnahme teilnehmen?
Die Maßnahme richtet sich ausschließlich an examinierte Pflegefachkräfte. Eine staatlich anerkannte Pflegeausbildung ist zwingende Voraussetzung.
2. Ist die Maßnahme für Quereinsteiger ohne Pflegeausbildung geeignet?
Nein. Ohne anerkannte Pflegeausbildung ist die Teilnahme nicht passend. Für Quereinsteiger eignet sich eher ein Pflegebasiskurs oder eine Pflegehelfer-Qualifizierung.
3. Welche Inhalte zur Beatmung werden behandelt?
Sie lernen Grundlagen zu invasiver und nichtinvasiver Beatmung, Beatmungsgeräten, Monitoring, Sauerstoffsättigung, Blutgasen und Weaning-Konzepten.
4. Wird Tracheostomapflege praktisch behandelt?
Ja. Tracheostomapflege, Kanülenversorgung, Sekretmanagement, Absaugen, Hygiene und Komplikationserkennung sind zentrale Bestandteile.
5. Geht es auch um Notfallsituationen?
Ja. Sie beschäftigen sich mit respiratorischen, kardialen, neurologischen und technischen Notfällen sowie mit Reanimation und Zusammenarbeit mit Rettungsdienst und Ärzten.
6. Wird pädiatrische Intensivpflege berücksichtigt?
Ja. Ein eigenes Modul behandelt Besonderheiten bei Kindern, inklusive Beatmung, Sekretmanagement, familiärer Einbindung und Entwicklungsaspekten.
7. Welche beruflichen Perspektiven eröffnet die Maßnahme?
Sie unterstützt Einsätze in ambulanter Intensivpflege, Intensivpflege-WGs, häuslicher 1:1-Versorgung, pädiatrischer Intensivpflege und spezialisierten Versorgungsformen.
8. Was entsteht am Ende der Maßnahme?
Am Ende bearbeiten Sie komplexe Fallbeispiele, reflektieren Ihre Handlungssicherheit und bereiten den Transfer in konkrete Einsatz- und Bewerbungskontexte vor.
Bereit für mehr Sicherheit in der außerklinischen Intensivpflege?
Lassen Sie uns kostenfrei prüfen, ob die Maßnahme ´Basisqualifikation außerklinische Intensivpflege´zu Ihren Zielen passt — inklusive Förderung, Einstieg und Starttermin.
Füllen Sie einfach das Formular aus – unser Team meldet sich persönlich, um Sie über passende Fördermöglichkeiten und Weiterbildungsprogramme zu informieren.